Die Arbeit an diesem Neujahrsblatt…
… , das mittlerweile in seinem 36. Jahrgang steht, macht mir ausgesprochen Freude. Ich kann recherchieren, interviewen, schreiben, layouten und drucken lassen. Und das in einer Gemeinde, die noch kaum über ähnliche Schriften verfügt. Die bereits erschienenen Ausgaben, die immer wieder ein neues Thema behandeln, sind deshalb zusammengenommen fast so etwas wie eine Gemeindechronik geworden.

Das Neujahrsblatt fand in der Gemeinde guten Anklang. Im Jahre 2000 wurde mir denn auch für diese Arbeit der ‘Kulturpreis der Gemeinde Wangen-Brüttisellen‘ verliehen, eine Auszeichnung, die an Personen vergeben wird, die sich für die Gemeinde einsetzen.
Natürlich blieb in meiner Arbeitsgemeinde Wallisellen, in der ich immerhin 40 Jahre gewohnt hatte, nicht verborgen, dass ich gerne schreibe. Schon in den Siebzigerjahren wurde ich eingeladen, eine Neuzuzügerbroschüre für Wallisellen zu schaffen, die ich dann später noch zweimal aktualisieren konnte. Aus eigenem Antrieb startete ich 1996 eine Reihe ‘Wallisellen einst und jetzt‘. In einem 48-seitigen Heft werden Fotos gezeigt, die Wallisellen einst, und vom genau gleichen Standpunkt aus, jetzt, zeigen, mit einem launigen Kommentar, versehen. Die Broschüren, mittlerweile sind es vier, wurden in Wallisellen in alle Haushaltungen verteilt und werden, so ist mir jedenfalls zugetragen worden, mit grossem Interesse auch gesammelt.

Höhepunkt meiner Tätigkeit für die Gemeinde Wallisellen war aber wohl die Anfrage nach der Mitarbeit an einer Gemeindechronik für die Jahre 1950 bis 2000. In einem Viererteam erarbeiteten wir den umfangreichen Stoff und brachten 2002 einen 374-seitigen, in der NZZ-Druckerei gedruckten, kostbaren Band heraus, der unter dem Namen ‘Verzelle vo Walliselle‘ über die grosse Wandlung des Bauerndorfes Wallisellen in eine Agglomerationsgemeinde berichtet. Ich behandelte innerhalb dieses Werkes die Themen Wirtschaft, Schule und Kirche.

